FAQ - 130 mm Wechselblatt-Bundsäge
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Frage: Wofür ist die 130mm Wechselblatt-Bundsäge gedacht und geeignet?
Die 130 mm Wechselblatt-Bundsäge ist eine sehr flexible Säge für Reparaturarbeiten, Nacharbeiten und einzelne Bundschlitze. Der große Vorteil liegt in den wechselbaren Sägeblättern: Je nach benötigter Schlitzbreite kann ein passendes Blatt eingesetzt werden, ohne dafür mehrere komplette Sägen verwenden zu müssen.
Die Säge gibt es als Set mit 0,6 mm Sägeblatt, sowohl ohne Tiefenanschlag (04080004) als auch mit Tiefenanschlag (04080048). Der Tiefenanschlag ist besonders hilfreich, wenn Bundschlitze nur bis zu einer bestimmten Tiefe gesägt oder nachgearbeitet werden sollen.
Ursprünglich stammt diese Art Säge nicht aus dem klassischen Holzhandwerk, sondern aus dem Elektromaschinenbau. Dort werden solche Sägeblätter unter anderem zum Reinigen von Kollektoren verwendet. Sie sind daher nicht ausschließlich für Holz gedacht, sondern können auch für bestimmte Arbeiten an Metall verwendet werden. Einige Anwender aus der Feinmechanik und dem Waffenbau nutzen solche Blätter zum Beispiel auch, um feine Schlitze in Schraubenköpfe zu sägen oder vorhandene Schlitze nachzuarbeiten.
Für Holz lassen sich diese Blätter ebenfalls verwenden. Man muss aber wissen, dass sie nicht für jeden Einsatz die ideale Lösung sind. Für den Neubau eines kompletten Griffbretts ist eine normale Bundsäge in der Regel angenehmer und sicherer zu führen. Die 130 mm Wechselblatt-Säge hat konstruktionsbedingt eine andere Handhabung. Die Blätter sind relativ schmal und flexibel, außerdem sind die Zähne nicht wie bei einer klassischen Holzsäge geschränkt. Dadurch muss besonders sorgfältig und gerade gearbeitet werden. Wenn die Säge beim Schneiden verkantet oder seitlich geführt wird, kann der Schlitz breiter werden als die nominelle Blattstärke.
Für Reparaturen ist genau diese Bauart aber sehr nützlich. Wenn zum Beispiel einzelne Bundschlitze nachgearbeitet, gereinigt oder an vorhandene Bunddrähte angepasst werden müssen, ist die Wechselmöglichkeit der Blätter ein großer Vorteil. Man kann gezielt mit unterschiedlichen Blattstärken arbeiten und sich an den benötigten Schlitz herantasten.
In die 130 mm Wechselblatt-Bundsäge können auch kurze Sägeblätter eingespannt werden, zum Beispiel das kurze 28 mm Sägeblatt (04080050). Das ist praktisch, wenn man in Bereichen arbeiten muss, in denen ein langes Blatt unhandlich wäre. Wer regelmäßig nur mit den kurzen Sägeblättern arbeiten möchte, kann alternativ auch einen eigenen Halter für die kurzen Blätter verwenden (04080053). Außerdem gibt es passende Sets aus Halter und Sägeblatt, zum Beispiel mit 0,4 mm Sägeblatt (04080038) oder 0,6 mm Sägeblatt (04080040). Das 28 mm Sägeblatt passt aber auch in die 130 mm Säge.
Beim Wechseln oder Einspannen der Blätter ist wichtig, dass das Blatt und der Sägerücken gerade ausgerichtet sind. Wenn das Blatt schief eingespannt wird oder der Sägerücken beim Zusammenbau leicht gebogen ist, kann die Säge später nicht sauber gerade laufen. Wir empfehlen deshalb, den Zusammenbau mit Hilfe eines Schraubstocks oder einer vergleichbaren geraden Klemmung vorzunehmen. Dabei wird die Säge zusammen mit dem neuen Blatt so eingespannt, dass man die Schrauben noch erreichen kann, der Sägerücken aber von den Backen gerade gehalten wird. Danach kann das Blatt sauber festgezogen werden.
Wichtig ist: Die Blattstärke allein garantiert noch nicht automatisch den perfekten Bundschlitz. Entscheidend ist der tatsächlich gesägte Schlitz im Holz. Dieser hängt auch von der Schnittführung, vom Holz, vom vorhandenen Schlitz, vom Bunddraht und von der Sorgfalt beim Arbeiten ab.
Als Faustregel sollte der Bundschlitz etwa 0,1 mm breiter sein als der Bundfuß des verwendeten Bunddrahtes. Beispiel: Hat der Bundfuß eine Stärke von ca. 0,5 mm, ist ein Bundschlitz von etwa 0,6 mm ein sinnvoller Ausgangspunkt. Diese Regel ist aber kein absoluter Wert, weil Bunddraht, Widerhaken, Holzart und Einpressmethode ebenfalls eine Rolle spielen.
Ist der Schlitz zu schmal, lässt sich der Bunddraht nur schwer einsetzen, das Griffbrett kann unter Spannung geraten oder der Bund sitzt nicht sauber. Ist der Schlitz zu breit, hält der Bunddraht nicht zuverlässig. In solchen Fällen muss der Bund zusätzlich gesichert oder der Schlitz entsprechend korrigiert werden.
Wir empfehlen deshalb, vor allem bei empfindlichen Arbeiten immer zuerst an einem Reststück oder an einer unkritischen Stelle zu testen. So lässt sich prüfen, ob die gewählte Blattstärke, der Bunddraht und die eigene Arbeitsweise zusammenpassen.
Frage: Wofür ist die 130mm Wechselblatt-Bundsäge gedacht und geeignet?
Die 130 mm Wechselblatt-Bundsäge ist eine sehr flexible Säge für Reparaturarbeiten, Nacharbeiten und einzelne Bundschlitze. Der große Vorteil liegt in den wechselbaren Sägeblättern: Je nach benötigter Schlitzbreite kann ein passendes Blatt eingesetzt werden, ohne dafür mehrere komplette Sägen verwenden zu müssen.
Die Säge gibt es als Set mit 0,6 mm Sägeblatt, sowohl ohne Tiefenanschlag (04080004) als auch mit Tiefenanschlag (04080048). Der Tiefenanschlag ist besonders hilfreich, wenn Bundschlitze nur bis zu einer bestimmten Tiefe gesägt oder nachgearbeitet werden sollen.
Ursprünglich stammt diese Art Säge nicht aus dem klassischen Holzhandwerk, sondern aus dem Elektromaschinenbau. Dort werden solche Sägeblätter unter anderem zum Reinigen von Kollektoren verwendet. Sie sind daher nicht ausschließlich für Holz gedacht, sondern können auch für bestimmte Arbeiten an Metall verwendet werden. Einige Anwender aus der Feinmechanik und dem Waffenbau nutzen solche Blätter zum Beispiel auch, um feine Schlitze in Schraubenköpfe zu sägen oder vorhandene Schlitze nachzuarbeiten.
Für Holz lassen sich diese Blätter ebenfalls verwenden. Man muss aber wissen, dass sie nicht für jeden Einsatz die ideale Lösung sind. Für den Neubau eines kompletten Griffbretts ist eine normale Bundsäge in der Regel angenehmer und sicherer zu führen. Die 130 mm Wechselblatt-Säge hat konstruktionsbedingt eine andere Handhabung. Die Blätter sind relativ schmal und flexibel, außerdem sind die Zähne nicht wie bei einer klassischen Holzsäge geschränkt. Dadurch muss besonders sorgfältig und gerade gearbeitet werden. Wenn die Säge beim Schneiden verkantet oder seitlich geführt wird, kann der Schlitz breiter werden als die nominelle Blattstärke.
Für Reparaturen ist genau diese Bauart aber sehr nützlich. Wenn zum Beispiel einzelne Bundschlitze nachgearbeitet, gereinigt oder an vorhandene Bunddrähte angepasst werden müssen, ist die Wechselmöglichkeit der Blätter ein großer Vorteil. Man kann gezielt mit unterschiedlichen Blattstärken arbeiten und sich an den benötigten Schlitz herantasten.
In die 130 mm Wechselblatt-Bundsäge können auch kurze Sägeblätter eingespannt werden, zum Beispiel das kurze 28 mm Sägeblatt (04080050). Das ist praktisch, wenn man in Bereichen arbeiten muss, in denen ein langes Blatt unhandlich wäre. Wer regelmäßig nur mit den kurzen Sägeblättern arbeiten möchte, kann alternativ auch einen eigenen Halter für die kurzen Blätter verwenden (04080053). Außerdem gibt es passende Sets aus Halter und Sägeblatt, zum Beispiel mit 0,4 mm Sägeblatt (04080038) oder 0,6 mm Sägeblatt (04080040). Das 28 mm Sägeblatt passt aber auch in die 130 mm Säge.
Beim Wechseln oder Einspannen der Blätter ist wichtig, dass das Blatt und der Sägerücken gerade ausgerichtet sind. Wenn das Blatt schief eingespannt wird oder der Sägerücken beim Zusammenbau leicht gebogen ist, kann die Säge später nicht sauber gerade laufen. Wir empfehlen deshalb, den Zusammenbau mit Hilfe eines Schraubstocks oder einer vergleichbaren geraden Klemmung vorzunehmen. Dabei wird die Säge zusammen mit dem neuen Blatt so eingespannt, dass man die Schrauben noch erreichen kann, der Sägerücken aber von den Backen gerade gehalten wird. Danach kann das Blatt sauber festgezogen werden.
Wichtig ist: Die Blattstärke allein garantiert noch nicht automatisch den perfekten Bundschlitz. Entscheidend ist der tatsächlich gesägte Schlitz im Holz. Dieser hängt auch von der Schnittführung, vom Holz, vom vorhandenen Schlitz, vom Bunddraht und von der Sorgfalt beim Arbeiten ab.
Als Faustregel sollte der Bundschlitz etwa 0,1 mm breiter sein als der Bundfuß des verwendeten Bunddrahtes. Beispiel: Hat der Bundfuß eine Stärke von ca. 0,5 mm, ist ein Bundschlitz von etwa 0,6 mm ein sinnvoller Ausgangspunkt. Diese Regel ist aber kein absoluter Wert, weil Bunddraht, Widerhaken, Holzart und Einpressmethode ebenfalls eine Rolle spielen.
Ist der Schlitz zu schmal, lässt sich der Bunddraht nur schwer einsetzen, das Griffbrett kann unter Spannung geraten oder der Bund sitzt nicht sauber. Ist der Schlitz zu breit, hält der Bunddraht nicht zuverlässig. In solchen Fällen muss der Bund zusätzlich gesichert oder der Schlitz entsprechend korrigiert werden.
Wir empfehlen deshalb, vor allem bei empfindlichen Arbeiten immer zuerst an einem Reststück oder an einer unkritischen Stelle zu testen. So lässt sich prüfen, ob die gewählte Blattstärke, der Bunddraht und die eigene Arbeitsweise zusammenpassen.